Der Sternenhimmel im Januar 2011
Der Sternenhimmel im Januar 2011
Mondlauf
Neumond: 4.1.
Erstes Viertel: 12.1.
Vollmond: 19.1.
Letztes Viertel: 26.1.
Merkur
Merkur ist in der ersten Januarhälfte am Morgenhimmel knapp über dem Horizont im Südosten beobachtbar. Am 9.1. wird die größte westliche Elongation erreicht. Nach dem 10.1. verschlechtern sich die Beobachtungsbedingungen. Ab ca. 7:15 Uhr ist er für ca. 15 Minuten sichtbar. Am 4. Januar tritt die Dichotomie ein, Merkur ist dann zur Hälfte beleuchtet.
Venus
Venus ist als Morgenstern im Südosten beobachtbar und das hellste Gestirn am Himmel. Am 8. Januar tritt die Dichotomie ein, dann ist Venus zur Hälfte beleuchtet. Im Laufe des Monats nimmt die Sichtbarkeitsdauer ab.
Jupiter
Jupiter ist nach Sonnenuntergang hoch im Südwesten als hellstes Gestirn am Himmel unübersehbar. Im Laufe des Monats verkürzt sich seine Sichtbarkeitsdauer.
Saturn
Saturn ist in der zweiten Nachthälfte am Osthimmel beobachtbar. Im Laufe des Monats verschieben sich seine Aufgänge in die Zeit vor Mitternacht.
Uranus
Uranus kann noch am Abendhimmel in der Nähe von Jupiter beobachtet werden. Zum Monatsende geht er gegen 21:30 Uhr unter. Eine Stunde vorher wird Uranus unbeobahtbar.
Sternenhimmel
Um 23 Uhr wird der Nachthimmel von den klassischen Wintersternbildern um Orion und Furhrmann dominiert. Zur Monatsmitte befinden sie sich in optimaler Beobachtungsposition in Meridiannähe.
Die Herbststernbilder um Fuhrmann und Perseus neigen sich allmählich dem Westhorizont zu. Am Osthimmel erklimmen bereits die Frühlingssternbilder um den Löwen und Krebs den Himmel.


